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Preisgleitklausel für Betonstabstahl und Betonstahlmatten (GP-Nummern)

Welche Seriennummern des Statistischen Bundesamtes sind hierfür heranzuziehen?

Insbesondere öffentliche Auftraggeber sind durch Erlasse etc. (zumindest zeitweise) gehalten, Stoffpreisgleitklauseln für Betonstahl zu vereinbaren. Hierfür wird das Formblatt 225 (früher: EFB StGl Nr. 319) des VHB (Bund) verwendet. Dort wird in Spalte (3) die Angabe einer GP-Nummer der Fachserie 17, Reihe 2 des Statistischen Bundesamtes verlangt. Diese GP-Nummer hat der Auftraggeber in der Ausschreibung zu benennen. Dabei sind in der Praxis häufig Mißstände festzustellen.

Vom AG wird z. B. für alle Stahlsorten (Profilstahl, Bleche, Betonstabstahl, Betonstahlmatten) eine einheitliche GP-Nummer angegeben (Scherzhafte Anmerkung: Selbstverständlich könnte man die Preisgleitung für Stahl auch an den Preisindex für Kartoffeln knüpfen).

Den ausschreibenden Stellen ist zugute zu halten, dass die korrekte Serien-Nr. für einzelne Stahlsorten nicht immer leicht zu finden bzw. zu identifizieren ist.

Betonstabstahl ist der GP-Nummer 27 10 02 410 "Betonstahl, Stäbe" zuzuordnen.

Walzprofile sind der GP-Nummer 27 10 02 440 2 "Schwere Profile, Breitflanschträger" zuzuordnen.

Wohin aber gehören Betonstahlmatten?

Diese gehören in die Rubrik "Drahtwaren", dort unter GP-Nr. 25 93 13 200 "Gitter und Geflechte" (ab Basis 2005; auf der Basis 2000 war es GP-Nr. 28 73 13 200). Übrigens, in direkter Nachbarschaft finden sich auch "Unterstützungskörbe und Deckenträger, geschweißt, für die Betonbewehrung". Hier finden Sie dazu einen Auszug aus den Texten des Stat. Bundesamtes.